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Jürg Grau trumpet

Der 1943 geborene Zürcher gehört zum Inventar der Schweizer Musikszene. Er begann in den Fünfzigerjahren als Knabe autodidaktisch Trompete zu blasen: Dixie, Swing, Hard Bop, Freejazz, dann im Laufe der Zeit vorzugsweise Funk-Jazz zu Party-Zwecken. Sein Zweit-Instrument ist die E-Gitarre. Jürg Grau ist offen und interessiert für das ganze musikalische Spektrum, auch jenseits von allem, was sich Jazz nennt. So begleitet er jeweils in der Karwoche die Lamenti der Sängerin La Lupa vom einen Turm des Grossmünsters, nahm an mehreren „Palladio“- Projekten des Flötisten Matthias Ziegler teil, widmete sich im Quartett „Unexpected Congeniality“ mit Irene Schweizer, Co Streiff und Jürg Wildberger den Kompositionen von Ornette Coleman oder unternimmt ausgedehnte Improvisations-Reisen mit DJ Populist. Nicht wenige jüngere Musiker mit heute klingenden Namen machten mit der „Grau-Bänd“ frühe und wichtige Auftrittserfahrungen. Grau war auch Mitinitiant und erster Präsident des Jazzclubs „Moods“. Auch ist er Architekt für den öffentlichen Raum. So nebenbei.


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©&p percaso production 1998/99-2009, last update: 18.04.2006

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