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title Christoph Gallio "fishland" ©+p 1985/86
musicians Christoph Gallio soprano & altosaxophone
Max Spielmann soundprogramming on "me and my fishes"
production notes Composed by Christoph Gallio
Recorded live February 2 1986 by Andy Rathgeb
at KOPROD, Zürich,
April 4 1986 by Christoph Gallio at WINKEL GALERIE, Olten
and December 10 1986 by Christoph Gallio
at PROVITREFF, Zürich
cover art Simon Voerkel

reviews / liner notes etc.


Christoph Gallio tries to realize in performances a visual translation of his sax playing.....
His performance ,Fishland‘ is an experiment in which the reflections of "goldfishes", registered through light cells drive a synthesizer. Gallio improvises to this sound-scapes. Here you can see the subtile creativity of this sax player......compressed images, full of emotion, clearness & structure.
Wolfgang Dorninger, Tapereport

Fisch und Sax.......Er holt besondere Finessen und Nuancen aus sich und seinem Saxophon heraus: Feinheiten, Grobheiten, Ängste, Leerläufe, Banalitäten, Lebendigkeiten, Parodien, theatralische Spastik. Er nützt die Möglichkeiten seines Instruments voll aus, sogar noch mehr als das. All seine Stücke haben etwas mit Fischen zu tun. Eines spielt er zusammen mit Goldfischen. Fotozellen nehmen ihre Schattenbewegungen auf und leiten sie zu einem Synthesizer weiter, der sie in Töne umwandelt. Gallio spielt Rede und Antwort mit seinen Goldfischen.......
Bieler Tagblatt

Fishland, um mal dort zu beginnen, wo‘s am eigenartigsten tönt, wie man in dem Land sagt, aus dem dieses Duo stammt, der Schweiz, widmen sich in vier freien Improvisationen zwischen zwei und acht Minuten Länge dem Faszinosum Aquarium, so wenigstens ihre Titel. In Wahrheit kommen hier ein freier Saxophonist mit sehr viel Geschmack, der sicher viel vom freien Archie Shepp und dem mal für kurze Zeit freien Sanders gelernt hat, der nicht zügellos den Braxton tut, und bei aller zeitlos-unbestechlicher Totalfreiheit irgendwo vom R‘n‘B zu kommen scheint, und ein Synthesizer-Künstler einer ebenfalls vergessenen älteren Schule, der des noch zu findenden Geräuschs nämlich, zusammen und entwickeln eine kleine Kammermusik, die wir früher Künstlerscheisse genannt hätten, und die und heute gerade in ihrer bescheiden, zeitlosen, geschmackvollen Nicht-Intensität, die niemals in das beknackte Hörbarmachenwollen der Stille mündet, recht gut gefällt.
Diedrich Diederichsen, SPEX

Christoph Gallio versucht, rein akustisch, also gleichsam natürlich, die Klangmöglichkeiten des Saxophons zu erweitern; diese unkonventionellen , aber auch konventionellen Klänge, abgepackt in kleine, statische Motivportione, die mehr wie musikalische "Zustände" wirken, setzt er in blitzschnellen, immer wieder variierten Kombinationen hintereinander, eine Art Zeitpuzzle mit zum Teil erstaunlichen Wirkungen.
Christian Rentsch, Tages-Anzeiger

Gallio schafft es auf seinem Saxophon eine Art akkustisches Theater vorzuführen. Dabei entstehen sehr geschlossen wirkende Musiknummern, sinnvolle musikalische Abläufe. "Fishland" bietet sehr eigenwillige, sehr konzentrierte Musik.
Martin Roeber, Westdeutsche Zeitung


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©&p percaso production 1998/99-2009, last update: 18.04.2006

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