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Christoph Gallio "mono" unit UTR 4075 CD

 


title Christoph Gallio "mono" ©+p 1994
musicians Christoph Gallio, soprano & alto saxophone
production notes Composed by Christoph Gallio
Recorded live November 26, 1992
at Galerie Walcheturm, Zürich
Mastered by Peter Pfister, Berikon
Foto inside by Tetsu Takiura
cover art

Ian Anüll

 
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reviews / liner notes etc.


Der in Zürich lebende Saxophonist Christoph Gallio ist ein ganz besonderes Talent. Sein nun auch als Silberextrakt vorliegender Live-Exkurs „Mono“ zeigt die Agilität des selbstbewussten Musikers auf dem Sopran- und Altsaxophon. Subtile und vielschichtige, teilweise fliessende Klangbilder garantieren eine Spielweise der Improvisationen, bei dem auch mal mit harmonischer Unbefangenheit an die Sache herangegangen wird. Überraschende Wendungen und Ausbrüche aus den Ordnungsprinzipien machen die Angelegenheit besonders spannend.
SAARLOUISER RUNDSCHAU, Rainer Guérich

Saxophoniste suisse qui propose au cours d‘un concert, un ensemble de petites pièces. Certes, l‘écoute est ardue, mais on y découvre un art musical très recherché où l‘ ab-straction est constante. Pour mélomane averti, appréciant la performance délicate du solo et la recherche continue de l‘art musical.
JAZZ NOTES

„Mono“ sind 29 Miniaturen des Alt- und Sopransaxophonisten Christoph Gallio, die alle am 26. November 1992 in der Galerie Walcheturm in Zürich aufgenommen wurden. Der in Zürich lebende Musiker ist aus zahlreichen Konzerten in den vergangenen 18 Jahren mit Free Jazzern und Avantgardisten wie Irene Schweizer, Urs Voerkel, Urs Blöchlinger
(der überraschend Selbstmord beging), Fred Frith und Phil Minton bekannt. Die Stücke auf seiner neuesten CD „Mono“ sind oft kurze, melodiebetonte Gedankensplitter. Dabei bläst er - meist das Sopransaxophon - leise und zurückhaltend, fast so, als habe er Angst, die Stille zu zerstören. Nicht die Stille eines Konzertsaales, sondern die eines Übungszimmers. Gallio wendet sich bei seinem Spiel nicht an die anwesenden Zuhörer, sondern nur an sich selbst. „Mono“ ist eine Meditation, die gerade in ihrer Selbstreflexion Interesse weckt.
JAZZPODIUM, Axel Bußmer

Nein, glaubt mir, ich bin hier nicht zum Jubeln bestellt, aber was Christoph Gallio auf seinem neuen Soloalbum verlauten lässt, liest sich in meinem Hörprotokoll so: Miniaturen mit respekt vor dem Klang und vor der Stille. Minimalismus der Mittel ohne esoterische Verbrämungen. Alt- und Sopransaxophonlinien von zuweilen, spröder, doch schöner Sanglichkeit. "Mono" so der hinterlistige Titel der Soloeinspielung, findet seine Ergänzung in "Cars & Variations/High Desert Songs" Duo- und Trio-Formationen Christoph Gallios mit Schweizer Weggefährten wie auch mit Chie Mukai, Matthew Ostrowski, Lindsay Cooper und Irene Aebi. Beinahe asketisch und dennoch voller akkumulierter Erfahrung erinnern mich Gallios Kompositionen - seine Solostücke für Irene Aebi mögen diese Assoziation verstärken - an die Stringenz Steve Lacys-. Kein schlechter Vergleich, bedenkt man, dass Christoph Gallio kein Epigone ist.
WOZ, Bert Noglik

Il sassofonista Christoph Gallio è un 3habitué„ delle miniature. Sia con il suo progetto internazionale DAY & TAXI, sia dal solo, esplora degli aspetti sconosciuti, rompendo con la tradizione del sassofono o defraudandola a modo suo. Il suo progetto "solo" registrato direttamente in concerto, è diviso in 35 sequenze dove alterna l'alto e il soprano, temi astratti e le melodie più facilmente identificabili. Gallio allarga il campo della musica e sostituische all'ordine le sue architetture personali; lo sviluppo audace, si distacca dalle nostre abitudini di ascolto e apre nuove prospettive.
Swiss Music Info

"Mono" steht beim Saxophonisten Christoph Gallio mitnichten für monochrom. Auch wenn sich Gallio bei seinem etwa dreiviertelstündigen Soloprogramm vor allem auf komponierte und improvisierte Linien konzentriert, differenziert er mit Alt- und Sopransaxophon doch sehr fein. Das Ohr braucht eine gewisse Zeit, um um sich auf diese Feinheiten einzustellen. Sehr hilfreich ist dabei Gallios ganz bewusster Umgang mit Pausen, mit Stille, die sich ja immer wieder als äusserst klangvoll erweist.
dissonanz, Peter Bürli


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